#14 Out of the dark - was vollkommener Rückzug mit unserem Alltag zu hat?
Shownotes
In dieser Folge geht es um:
Norberts persönliche Erfahrung mit vier Tagen Dunkelretreat Warum völlige Reizarmut eine besondere Form von Reset sein kann Was passiert, wenn Handy, Uhr, Licht und Gespräche wegfallen Warum Dunkelheit nicht nur bedrohlich, sondern auch weich, warm und sanft erlebt werden kann Wie Gedanken im Rückzug sichtbar werden Was Norbert mit dem „Affengeschnatter“ im Kopf meint Warum Achtsamkeit bedeutet, Gedanken zu beobachten, statt sich von ihnen mitreißen zu lassen Wie ein Bodyscan helfen kann, wieder in Kontakt mit sich selbst zu kommen Warum Gefühle nicht sofort verändert werden müssen Weshalb Trauer, Unruhe und Leere zum Leben gehören Wie Dankbarkeit für Kleinigkeiten entstehen kann Warum das Leben nicht immer ein „Um-zu“ braucht Was Dunkelretreat-Erfahrungen mit unserem normalen Alltag zu tun haben Wie wir alltägliche Tätigkeiten achtsamer erleben können Warum „Kopf hoch, Augen auf, Ohren gespitzt“ ein guter Transferimpuls ist
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00:00:03: Licht aus und klarer Sehen.
00:00:05: Was hat Reitz Armut für ein Geschenk für
00:00:07: uns im Alltag?
00:00:09: Was haben vier Tage in der Dunkelheit mit sich gebracht?
00:00:15: Bleibt gespannt!
00:00:27: Heute ist schön hell
00:00:28: draußen.
00:00:30: Ja, ungewöhnlich helles Strahl die Sonne.
00:00:32: wir haben es Mitte April und letzte Woche war's sehr sehr finster
00:00:39: ganz, ganz spannend und intensiv in einem Dunkel-Retreat für einige Tage.
00:00:45: Das heißt du sagst wirklich im dunklen von Tag nach Nacht komplett abgeschottet von der Außenwelt?
00:00:53: Genau es ist so wie du es gerade beschreibst auch nicht vorstellbar für alle die jetzt gerade Bilder haben dass es wirklich stoppen.
00:01:01: wie sagt man zappenduster du siehst nichts das ist die Hand nicht vor deinem Gesicht Und du kannst natürlich wählen, wie lange bist du da drinnen?
00:01:12: Du bekommst Essen.
00:01:15: Aber Zielsinn und Zweck ist das, dass du auf jeden Fall mal zu seventy- zwei Stunden nonstop ohne Licht einflussbist.
00:01:23: Ja, und du hast es ja schonmal gemacht!
00:01:25: Ich glaube, das war über mehrere Tage damals.
00:01:28: Was hat dich denn dazu bewegt, das jetzt noch einmal anzugehen?
00:01:32: Du weißt ich bin so ein bisschen ein ungewöhnlicher Geist und möchte ganz gerne immer so meine Komfortzone in diese Komm einfach Vorzone erweitern.
00:01:39: Angefangen hat es mit einem Projekt, wo ich mit sehbehinderten Menschen arbeiten durfte und ich habe mich im Seminarum nicht sagen konnte schaut mal her.
00:01:49: ja weil das wäre irgendwie nichts herpasst sind.
00:01:54: aber da bin ich drauf gekommen.
00:01:56: die haben umendlich toll die Sinne ausgeprägt.
00:02:00: dann war ich mit Führungskräften in den vier Sinnen in Wien und wir haben für mehrere Stunden dort ein Meeting gemacht und danach Abend gegessen.
00:02:10: Und das hat die in der zwei Jahresführungskräfte Akademie am meisten beeindruckt, dann ging es Licht an für mich.
00:02:18: Da muss ich mehr
00:02:19: erfahren.".
00:02:21: Dann erzähl doch mal ein bisschen was über deine Erfahrungsreise.
00:02:23: Du bist da jetzt hingefahren vor Ostern?
00:02:26: Bist eingecheckt und wie ging's dann los?
00:02:29: Genau so.
00:02:29: insgesamt war sie ja zum dritten Mal.
00:02:32: einmal fünf Tage, dann einmal sieben Tage und jetzt vier Tage körperlichen reset haben also wirklich den körper mit völliger reizarmut füttern und da ist nichts.
00:02:48: das war so ein gebäude was komplett abgedunkelt war wo du einfach wählen kannst einer oder zweimal essen pro tag.
00:03:00: wenn du magst zündest du eine kerze an.
00:03:02: vorher schaust dann natürlich den raum gut an.
00:03:10: Natürlich kann ich hinaus, es ist nicht abgesperrt von innen die Tür.
00:03:14: Aber in dem Moment wo ich das Licht anmache, ist natürlich der Spiel aus.
00:03:20: Allein schon mit der Kerze den Raum anzuschauen?
00:03:22: Ist schon eine Herausforderung an sich denn eine Kerze hat ein sehr beschränktes Licht leuchtet nicht den ganzen Raum auf.
00:03:29: wie bist du da vorgegangen oder wie hast Du versucht ja irgendeine Strategie zu Rechtzulegen?
00:03:34: dass Du Dich zurecht findest über die drei Tage kann mir das vorstellen.
00:03:39: Es ist ein bisschen
00:03:40: verrückt.
00:03:40: Genau, es ist wirklich etwas verrückt, darum plaudern wir jetzt einfach
00:03:43: so
00:03:44: aus dem Käschen, weil wir natürlich auch was zum vergolden haben für alle Hörerinnen und Hörern.
00:03:49: das heißt nicht einfach so nachmachen sondern ja zuerst schaust du dir wirklich mit Licht ganz normalen Licht den Raum an die Nassanlage sozusagen also die Waschmöglichkeit.
00:04:07: wo ist das Bett natürlich auch, wo tue ich meine Sachen hin damit ich sie leicht finde.
00:04:13: Gerade beim zweiten Dunkelgedreht habe ich gemerkt wenn ich was verloren hatte wie ein Stift oder ein Labello im Dunkeln suchen ist einfach
00:04:23: ungünstig.
00:04:24: Das war auch das Retreat, wo du aus Versehen deine Vitamin D Flasche gelehrt hast?
00:04:28: Genau,
00:04:29: genau.
00:04:30: Wo ich eher
00:04:30: eine Phon-Vitamin
00:04:33: D Spiegel hatte und ja also Da habe ich mir wirklich, glaube ich, eine halbe Stunde Zeit genommen mal alles gut anzuschauen.
00:04:41: Wo sind auch die Gefahrenquellen?
00:04:42: Wo sind Säulen wo ich eventuell dagegen rennen kann?
00:04:46: Wo kann ich mich nirgends einfädeln?
00:04:48: und sobald es dann da ist, ist es wirklich so ein Art Ritual.
00:04:51: okay jetzt gehe ich ganz bewusst
00:04:53: ins Dunkel
00:04:54: hier das heißt ich gehe ganz bewusst in die U-Erfahrung die wir ja alle neun Monate lang hatten Und hat man natürlich Themen mitgenommen.
00:05:03: dass eine war auch körperlich kompletter Reset.
00:05:08: Und das zweite, ich wollte wirklich Sabine auch erfahren was bleibt wenn alles wegfällt?
00:05:14: Das heißt welche manchige Gedanken welches Apfengeschnatter, welcher Quatsche im Kopf ist permanent da?
00:05:22: und was ist wenn ich da nicht die Stufe drunter gehe?
00:05:24: Wenn ich da tiefer tauch... Was bleibt dann?
00:05:28: Was ist wirklich wirklich wirklich wichtig in dem Leben?
00:05:33: Es war sehr lang.
00:05:36: es war unendlich
00:05:37: lang.
00:05:39: Ja, wie hast du dich da zurechtgefunden?
00:05:42: oder was waren?
00:05:43: Das würde mich jetzt interessieren.
00:05:44: Wann war das Affengeschnatter weg?
00:05:46: Hast du da irgendwie ein Zeitraum den Du uns nennen kannst?
00:05:51: Geht es überhaupt weg?
00:05:53: Also das hätte ich gerne!
00:05:54: Oder wer hätte das von mir gerne... Ich glaube nicht dass es so leicht weg geht weil die Gedanken sind einfach wie Wolken oder wie Passagiere passieren.
00:06:08: wenn ich sie aber passieren, das heißt vorüberziehen lasse.
00:06:12: Alles in Ordnung!
00:06:14: Wenn ich mich aber von Geschichte zu Geschichte in dem Gedankenstrom verliere... Das ist dann glaube ich diese Unachtsamkeit oder das wo wir dann schnell in Geschichte, in Stories, in Gefühle reinkommen die ja nicht immer sehr förderlich sind sondern vielleicht auch gewisse Themen sind die jetzt gerade nicht losbar sind.
00:06:36: Das heißt es war wirklich für eher das Thema Achtsamkeit, Wachsamkeit.
00:06:42: Kann ich das beobachten?
00:06:45: Ab wann hänge ich zu lang den Gedanken nach und ich hatte mir im Vorfeld auch was zum Schreiben zurechtgelegt, dass ich mal einfach gewisse Themen aufschreibe.
00:06:54: Das ging erstaunlich sehr gut!
00:06:55: D.h.,
00:06:57: pro Tag einfach ein Blatt eingerissen und gemerkt, ah, das ist jetzt noch nicht eingerissene, es ist neues Blatt.
00:07:05: also meine Schrift ist lesbar Und jetzt habe ich mich natürlich im Dunkeln extra viel Zeit gelassen, da auch was auszufüllen.
00:07:17: War auch lesbar und dann gab es glaube ich Momente wo ich wirklich nicht mehr gedacht hab sondern nur wahrgenommen habe.
00:07:27: Das ist auch gleich mal so ein Impuls für unsere Hörerinnen und Hörern.
00:07:31: ab wann denken wir?
00:07:32: Ab wann erheben wie uns über das Denken dass wir einfach noch wahrnehmen aber nicht mehr bewerten?
00:07:39: Ja, das ist die hohe Kunst.
00:07:41: Du hast ja ein riesen Portfolio an Methoden.
00:07:46: Du bist der Resilienz-Trainer, du hast fünfundzwanzig Jahre Erfahrung, bist Achtsamkeitstrainer und noch vieles mehr.
00:07:55: Hast du eine spezielle Methode für dich angewandt?
00:07:58: Wo du gesagt hast, dass hilft mir jetzt in dem Moment auch raus wo ich vielleicht wirklich an die Grenze komme?
00:08:05: Ja weil ich glaube ich ein sehr unruhiger Geist bin also ein sehr... Impositiven sind neugieriger Mensch und neugiriger Geist, aber nicht gerade mit Geduld gesegnet.
00:08:15: Bewundere meine Frau die einfach stundenlang sich entspannen lesen kann ganz im Moment ist Und bei mir ist schon eher dieser Ah das ist noch zu tun oder da habe ich Lust drauf und mir fallen ja immer tausende Ideen und Projekte auch ein da einfach runter zu gehen und sozusagen vom Gedankenstrom runtergehen, was ist mein Körperempfinden bedeutet.
00:08:42: Ich habe sehr viel so dieses Bodyscan gemacht also einfach im Körper reingespürt wo fühle ich was?
00:08:49: Und was ist dann gerade als Hauptgefühl da?
00:08:52: Und dann in diesem Hauptgefühlen wirklich zu sein ohne dieses Hauptgefüll weghaben zu wollen?
00:08:59: Im Alltag wollen wir ja oftmals unangenehme Gefühle wegdrücken vom einfachen verdrängen oder wir projizieren sie auf andere, aber das ist... Wir urteilen ja mit den Gefühlen die sind gut und die sind schlecht.
00:09:14: Aber zu lernen, das war für mich so die größte, schönste Lernerkennnis.
00:09:19: Gefühle sind zum Fühlen da!
00:09:22: Und wenn Sie gefühlt sind dann können Sie weiterziehen, dann können sich im Körper woanders ausbreiten was auch immer, aber nicht weg
00:09:34: haben wollen.
00:09:35: Ja, das ist ja genau der Punkt was uns als Kind beigebracht wurde.
00:09:40: Gefühle für sich zu behalten sei es Ärger, Traurigkeit und so legt man sich schon eine Strategie zurecht in einer jungen Zeit als Kleinkind.
00:09:49: Man geht das los irgendwann im Kindergartenalter würde ich mal sagen Und das zieht sich ja dann durch zum Erwachsenenleben, was uns da teilweise echt so verkorkst und erwachsen macht.
00:09:59: Wenn wir die Themen nicht angehen weil wir ständig anstehen und es wiederholt sich immer wieder.
00:10:04: Und dieses Gefühl rauszulassen ist jetzt so notwendig!
00:10:10: Ich habe erst eine Trauerfortbildung gemacht und ich konnte jahrelang auch nicht weinen Und es war so befreiend und reinigen auf der ganz schönen Art mal wieder das zu fühlen, dass man traurig sein darf.
00:10:25: Man braucht auch nicht immer eine Erklärung wo das herkommt.
00:10:28: Ich würde mir das für so viele andere Menschen wünschen, dass sie sich ihren Gefühlen mal stellen und beobachten.
00:10:35: was ist denn da?
00:10:35: Was hat bei mir angedockt und woran kann ich auch etwas adjustieren um vielleicht ein leichteres Leben zu haben?
00:10:44: Das sind genau die Gedanken, denen ich sage.
00:10:47: Ja das ist ganz wichtig und wesentlich also wirklich Möglichkeiten zu haben ja Gefühle zuzulassen nicht irgendwie für die Mengen zu wollen.
00:10:59: Und was du sagst hör ich raus trauer als ganz was natürliches als Teil des Lebens
00:11:06: Absolut.
00:11:07: Es kann schon trauer sein, dass ich meinen tollen Pulli verliere den ich liebe über seit Jahrzehnten weil es vielleicht ein Erbstück meines Vaters war meiner Oma wie auch immer.
00:11:16: Trauer hat ganz viele Facetten.
00:11:18: Es geht nicht nur darum das Mensch des Leben verlässt oder ein Haustier sondern wir leben stetig trauer und das mal ins Bewusstsein zu schaffen.
00:11:27: Wie hast denn du das erlebt im dunklen?
00:11:30: Was war denn dein Hauptgefühl was hoch kam?
00:11:34: Also Hauptgefühl, was sicherlich öfters hochkam war von Phasen der Glückseligkeit.
00:11:43: Also wirklich auch mal Zeit für mich zu haben.
00:11:46: und wenn du ins Dunkel schaust, wo es ganz dunkel ist... Ich habe mich so gefühlt wie ich bin im All ja?
00:11:53: Und das war ja nie ganz dunkelt!
00:11:55: Diese Dunkelheit die ist ja ... Für mich.
00:11:58: jetzt komme ich ins Philosophieren und schwärmen.
00:12:00: Die ist ja weich, diese sanft, die sehr warm und stellenweise hat es richtig geblitzt, da ist wirklich im Gehirn sind die Vertratungen neu entstanden.
00:12:10: Anders kann ich es mal jetzt physikalisch auch gar nicht erklären.
00:12:16: natürlich war dann auch diese Ungeduld dieses anders haben wollen Dann natürlich auch dieses was tue Ich?
00:12:23: warum tue ich mir das an?
00:12:25: Warum genieße ich jetzt nicht die freie Osterwoche?
00:12:29: wie gehts meinen Liebsten?
00:12:30: weil kein Kontakt vier Tage lang kein Handy, keine Uhr.
00:12:36: Also wirklich nichts!
00:12:39: Kein Zeitgefühl oder so gut wie kein Zeitgefühle.
00:12:42: da orientiere ich mich dann am Straßenverkehr.
00:12:46: und dann kam auch die Phase der Trauer und das war für mich schön weil da habe ich im Alltag diesem Gefühl viel zu wenig Platz gegeben.
00:12:58: Das ist doch wunderschön dass du das erfahren hast im Dunkeln.
00:13:02: was war denn Neben der Trauer noch dein extremstes Erlebnis, wo prägenst in dieser Zeit vier Tage im Schwarzen.
00:13:11: Also ich... Wie gesagt du hast ja auch die Resilienz und nun bist da trainiert aber selbst du kommst an deinen Grenzen!
00:13:18: Wenn ich da reingehen würde, wäre glaube ich nach dem Heidenpark schon fertig?
00:13:22: Ich glaube es gibt nichts mehr, wo du mehr mit dir konfrontiert bist weiter.
00:13:26: Es ist ja nicht so eine Ablenkung und ich habe auch ganz bewusst gewählt keine Gespräche wenn ich ein, zwei Mal am Tag was zu essen bekomme.
00:13:34: Schweigen!
00:13:36: Dunkelmaske aufsetzen, kein Gespräch wirklich schweigen.
00:13:41: und also für mich das Prägenste... Ich bin aufgewacht und auf einmal war es ganz hell, obwohl's nicht hell war.
00:13:53: Ich dachte okay, das ist irgendwie auch ein bisschen
00:13:57: spooky
00:13:59: aber das prägeneste waren glaube ich diese Phasen dieser Tiefen Dankbarkeit.
00:14:06: Für nichts, also wirklich für nichts einfach am Leben zu sein und dann... ...für Nichts und für Kleinigkeiten.
00:14:14: Ah jetzt hat das mit der Dusche gut funktioniert!
00:14:17: Super ich habe mein Essen genießen können weil ich hab den Löffel gefunden dafür ja?
00:14:24: Und das sind einfach wie wir es auch schon in anderen Podcast vorher erwähnt haben.
00:14:32: Nichts ist selbstverständlich und das ist jetzt noch nach einer Woche wo ich auch sage, kann gar nicht genug mich satt sehen an Dingen für die ich dankbar bin.
00:14:42: Da fallen mal hunderte Dinge ein und im Alltag sind es dann oft reduzierte Dinge.
00:14:48: und das ist wirklich die große Empfehlung der große Gewinn für uns alle wenn wir da jetzt zuhören.
00:14:56: wirklich diese Glücksseligkeit, die Stellen wo wir wahrnehmen, die Momente wo wir genießen, die kultivieren.
00:15:05: Das mer aus ja?
00:15:06: uns nicht schrecken vor, wenn was unangenehm ist sondern einfach mal vielleicht durchfühlen.
00:15:13: Ohne es anders haben zu
00:15:14: wollen.".
00:15:15: Ja und du sagst das Fühlen viele haben... Ist mir ja auch schon passiert den Kontakt zu sich selber verloren.
00:15:23: da ist mit dem fühlen natürlich richtig schwierig.
00:15:26: Da ist auch eine Leere ohne Dunkelheit vielleicht da wenn man nicht im dunkeln isst.
00:15:32: Hast Du vielleicht eine kleine Methode, wo du sagst wenn ich merke ich komme nicht ins Gefühl vielleicht dass das doch etwas sehe oder fühle oder wie ich da hinkommen kann.
00:15:46: Wenn ich merk ich habe mich von mir distanziert und meinem gefühl ausser sich jetzt dunkel zu setzen.
00:15:52: Ja genau!
00:15:53: Das kann ganz wunderbar genauso auch im hellen sein.
00:15:56: wirklich mal Stufe eins beobachten.
00:15:58: welche Gedanken kommen gerade?
00:16:01: Stufe zwei einen Stockwerk runterfahren was ist die Körperempfindung?
00:16:07: Jetzt kommt gerade der Gedanke, dass das hätte anders sein sollen.
00:16:11: Stufe runter, Körperempfindung.
00:16:14: Ich merke Druck in der Brust angespannt, linkes Bein wippt und dann noch ins tiefer zu gehen in den untersten Stock oder in das wahre Gefühl oder ganz tief zu tauchen und zu sagen welches Gefühl ist jetzt gerade da?
00:16:31: Und dann aber ohne Geschichte!
00:16:33: Das ist ein Trick.
00:16:34: also wenn es einen Trick gibt.
00:16:37: Ansonsten bin ich wieder mit den Gedanken zu sehr, die mit mir geistig gassi gehen.
00:16:44: Und da war wirklich im Gefühl zu bleiben, ah was ist da?
00:16:47: Da ist Unruhe!
00:16:50: Wie spürt sich diese Unruh
00:16:51: an?!
00:16:52: Okay... Was ist jetzt?
00:16:54: Sie nicht anders haben wollen.
00:16:56: Was kommt jetzt?
00:17:00: Diktivvertauch und Lehre Jetzt kommt Stille Jetzt kommt vielleicht sogar Frieden Aber nicht mit dem Umzu.
00:17:13: Also für mich war auch noch so ein Schlüsselerlebnis dieses Das Leben ist nicht immer umzu.
00:17:18: Natürlich sind wir alle dopamine gesteuert, wollen Ziele erreichen, setzen uns Ziele, ja?
00:17:24: Wollen was tun, wollen erfolgreich sein auch ab und zu dieses einfach zu sein ohne umzu, ohne es anders haben zu wollen.
00:17:35: Ja das ist das ja, das liebe Dopamin!
00:17:38: Genau und diese Serotonin, das habe ich auch also dieses angenehme Gefühl wenn wir was erreicht haben.
00:17:46: Das habe ich da in den vier Tagen auch wirklich als Highlight
00:17:49: erfahren.
00:17:51: Man sagt ja, der Spruch ist ja nicht umsonst die Seele spricht über den Körper?
00:17:55: Ja absolut!
00:17:56: Und im Dunkeln hast du noch mehr jetzt die Chance gehabt drauf zu hören was sagt der Körper mit welchem Gefühl steht es in Verbindung?
00:18:03: Und das kann man ja auch im Alltag anwenden, wenn ich merke irgendwas triggert mich vielleicht oder ich habe Nackbeschmerzen.
00:18:10: Was sagt mir?
00:18:10: Was sitzt mir am Nacken und was verspannt mich?
00:18:13: Oder mein Mein-Mein-Bein-Zugtüto gesagt ist na, wo willst denn hin?
00:18:17: Warum willst den jetzt gehen?
00:18:20: Das sind so ganz, ganz tolle... Der Rüdiger Dalke hat ja dafür auch ganz viele Bücher dazu veröffentlicht wie man da hinschauen kann oder mit guten Fragen und in Verbindung bringt und oft ist es ein guter Schlüssel um gewisse Symptome auch wieder zu eliminieren.
00:18:41: Das ist Symptoma, ja und überhaupt auf neue Erkenntnisse auch zu kommen.
00:18:48: Und weil du vorher gesagt hast ganz konkret jetzt kann ich mir nicht vorstellen da im Dunkeln zu sein und das soll es in der Folge abschließend gar nicht gehen sondern welche Erfahrungen können wir machen?
00:18:59: Ganz konkret im Alltag dass wir ein paar Minuten im Alltag wirklich seien sind statt zu tun.
00:19:08: Vielleicht wirklich mal slow down, gehen oder slowdown Haushaltstätigkeit machen und wirklich ganz ganz bewusst achtsam wachsam finden Momente der Freude auch wirklich einzusammeln.
00:19:30: ja was ich jetzt auch ganz stark wieder mitnehme ist im Moment zu sein putz sich gerade etwas bin bei meiner Hand, beim Schwarm und denkt mal nichts.
00:19:42: Aha!
00:19:43: Schwammhand bewegt sich da sein oder achtsamzehneputzen.
00:19:50: Man ist ja so in diesem Radel drinnen, man putzt Szene, denkt schon wieder an etwas, man ist schon wieder zehn Schritte voraus Und wenn man ein paar Mal am Tag nur schafft und es heißt nur, um in ein paar Sekunden wieder diesen Aha-Moment zu haben.
00:20:05: Jetzt bin ich da, jetzt bin ich kurz achtsam auch mit mir selbst?
00:20:10: Dann habe ich ganz viel gewonnen!
00:20:13: Wo bin ich gerade im Moment?
00:20:14: Das gefällt mir sehr gut.
00:20:17: Diese Buchreihe habe ich ja verschlungen, die hab' ich von einer Kundin geschenkt bekommen.
00:20:20: Achtsamm Morden.
00:20:22: Da geht's mal nicht um den Thriller dahinter sondern wirklich um diese Schlüsselmomente dort... Und diese Kernerkenntnis, die auch im Film gut verpackt wurde oder eingefangen wurde dieses Wenn du vor einer Tür stehst und wartest und du bist gedanklich beim Streit in der Familie dann ist das einfach nicht achtsam.
00:20:46: Wenn du wartest, dann wartest du.
00:20:48: Punkt!
00:20:49: Ja und das haben wir ja verlernt.
00:20:51: Früher saßen wir an der Busreilte Stelle, haben auf dem Bus gewartet, hatten kein Handy.
00:20:54: unsere Generation
00:20:56: und
00:20:56: waren in der Präsenz haben einfach geschaut.
00:21:00: Und das fehlt heutzutage, ja?
00:21:02: Man schaut Fernsehen hat das Handy im Hand und scrollt, scrollt.
00:21:04: Dopamin hier, Dopamin da aber ist nie bei sich selbst man fliegt die ganze Zeit vor sich selbst.
00:21:10: Genau also es ist ein wunderbarer Tipp wirklich auch dieses Kopf hoch.
00:21:16: Ja, Kopf hoch Augen auf.
00:21:17: Kopf hoch, Augen auf
00:21:20: Ohren gespitzt.
00:21:21: Genau diesem Sinne
00:21:23: Bleibt dran.
00:21:25: wollt ihr mehr wissen dann schreibt zu uns In diesem Sinne, alles Gute und bis demnächst!
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